- Kastanienschule
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- Unsere Schule
Unsere Schule hat acht Klassen mit insgesamt ca. 190 Kindern. Diese kommen aus folgenden Ortsteilen der Stadt Hennef zu uns: Altglück, Blankenbach, Dahlhausen, Dambroich, Dürresbach, Hanf, Haus Ölgarten, Hermesmühle, Hofen, Hommerich, Kümpel, Kurenbach, Kurscheid, Lanzenbach, Liesberg, Rott, Scheurenmühle, Söven, Wellesberg, Westerhausen, Wiederschall, Wiersberg und Wippenhohn. Inzwischen besuchen auch Kinder aus dem benachbarten Oberpleis sowie aus dem Stadtzentrum Hennef unsere Schule.
Unser multiprofessionelles Team aus Lehrkäften, Sonderpädagogen, Sozialpädagogen, pädagogische Mitarbeiter*innen, Verwaltungskräften und Schulbegleitungen begleitet und unterstützt täglich unsere Schüler*innen beim Lernen.
Seit dem Sommer 2004 lernen die Kinder an unserer Schule in jahrgangsgemischten Lerngruppen, zudem sind wir Schule des gemeinsamen Lernens.
Im Sj. 26/27 wechseln wir in unserer Jahrgangsmischung in den Klassen vom Durchlaufmodell auf das jahrgangsübergreifende Lernen von 1-4. Ab Sommer lernen also alle Jahrgangsstufen zusammen in einer Klasse.
| Uhrzeit | Stunde |
|---|---|
| 7.45h - 8.00h | Frühaufsicht (nur Schulhof) |
| 8.00h - 8.15h | Offener Anfang |
| 8.15h - 9.45h | 1. Lernblock |
| 9.45h - 10.15h | Frühstücks- und Hofpause |
| 10.15h - 11.45h | 2. Lernblock |
| 11.45h - 12.00h | Pause |
| 12.00h - 13.30h | 3. Lernblock / freie und feste AGs / Funktionsbereiche |
| 13.30h - 16.00h / 15.00h (freitags) | Funktionsbereiche und freie Angebote |

Unser Multiprofessionelles Team besteht aus ca. 40 Personen und einem Schulhund.
Liebe Interessierte unseres Schulprogramms,
Schule muss sich verändern, sie muss sich anpassen an die neuen Voraussetzungen, mit denen die Kinder zu uns in die Schule kommen. Die Gesellschaft entwickelt sich rasant. Die heutigen Kinder unserer Schule werden in ihrer Zukunft ganz andere Kompetenzen brauchen als früher, um sich in der Gesellschaft zurechtzufinden. Sie müssen vor allem das Denken und das Lernen lernen. Sie sollten Dinge kritisch hinterfragen können, team- und kooperationsfähig sein und Problemlösestrategien kennen. Denn die komplexen Probleme von morgen werden eher im Team als von Einzelpersonen gelöst werden. Und diese Kompetenzen sollen sie mit ganz viel Neugier und Freude entwickeln können.
Wir haben unsere Haltung zum Lernen von heute auf den Prüfstand gestellt und sind dabei, einiges an unserer Schule zu verändern – für die Kinder unserer Schule. Denn sie verbringen den Großteil ihres Wochentages bei uns.
In unserem Schulprogramm spiegelt sich unsere tägliche Arbeit mit den Kindern wider, die geprägt ist von viel Freude sowie individuellem und gemeinsamem Arbeiten. Es bestehen klare Vereinbarungen und Absprachen, die Kindern und Eltern die Orientierung und unserem multiprofessionellen Team das tägliche Lernen erleichtern.
Die Schüler*innen der Kastanienschule dürfen mit Freude und Geborgenheit lernen, dabei wird auf positive wie auch negative Emotionalität eingegangen. Unsere pädagogische Grundorientierung legt neben der Vermittlung des Lesens, Schreibens und Rechnens und dem Erwerb von Erfahrung und Wissen sowie oben beschriebenen Kompetenzen besonderen Wert auf Friedfertigkeit, Gesprächsbereitschaft, Team- und Kooperationsfähigkeit (Gemeinschaft statt Konkurrenz), Selbstständigkeit und das Erlernen von Verantwortungsübernahme. Dabei wird besonders viel Wert auf die Regeln des Zusammenlebens wie gegenseitige Wertschätzung, Höflichkeit, Freundlichkeit sowie Respekt gelegt und damit auf ein möglichst positives soziales Klima in der Schule und den einzelnen Klassen.
Hennef im April 2026
Das Leitungsteam der Kastanienschule mit allen Beschäftigten
Unser Schulprofil
Bildung eines jungen Menschen heißt nicht, einen Eimer zu befüllen, sondern ein Feuer entzünden.
(überliefert nach Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 – 322 v. Chr.)
Rechte und Pflichten – Freiheit und Grenzen
Der Schwerpunkt unserer schulischen Arbeit liegt im offenen Umgang miteinander. Um in einer Gesellschaft miteinander leben zu können, ist es unabdingbar, sich auf gemeinsame und für alle verbindliche Regeln zu einigen.
Das Wissen darum, dass zu Rechten auch Pflichten und zu Freiheiten auch Grenzen gehören, wird den Schüler*innen der Kastanienschule von allen Beschäftigten vorgelebt, vermittelt und erklärt.
Ein anderer wichtiger Bereich ist der der Wertevermittlung. Alle Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiter*innen der Kastanienschule bemühen sich gleichermaßen in enger Zusammenarbeit mit den Eltern, den Kindern Ordnung, Pünktlichkeit, Höflichkeit, Ehrlichkeit, Sauberkeit und Zuverlässigkeit zu vermitteln.
Mit der Ausrichtung auf projektorientiertes Lernen an vielen Stellen fördern wir Neugier, Kreativität und kritisches Denken. Das individuelle Lernen ist bei uns selbstverständlich geworden. Jedes Kind lernt mit Begleitung dort weiter, wo es für ihn in seiner Entwicklung wichtig ist, unabhängig davon was andere tun. An immer mehr Stellen gibt es individuelle, zeitversetzte Nachweise für die Kompetenzerreichung.
Schulentwicklung
Seitdem im Jahr 1996 das neue Gebäude für die Kastanienschule (damals noch GGS Obergemeinde Stadt Hennef) bezogen wurde, existieren Aufzeichnungen und Unterlagen zum Schulprogramm und zur Schulentwicklung.
Kontinuierlich entwickeln wir unser Schulprogramm weiter, erstellen verschiedene Konzepte, formulieren Kompetenzerwartungen verknüpft mit unseren schulinternen Curricula u.v.m.
Immer wieder suchen wir nach Möglichkeiten, statt wie früher auf schulfähige Kinder zu achten, eine kindfähige Schule zu entwickeln. Die Kinder in ihrer Vielfalt wertschätzen und damit das Berücksichtigen der Eigenart eines jeden einzelnen Kindes mit seinen individuellen Lernwegen und Leistungsstärken ist schon immer Thema unserer Schulentwicklung. Dabei sehen wir große Vorteile in unseren jahrgangsgemischten Lerngruppen, in denen Kinder wirklich individuell angenommen und gefördert sowie gefordert werden können.
Wir sind Schule des Gemeinsamen Lernens, es ist also auch möglich, dass Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf grundsätzlich bei uns lernen können.
Bei uns wird im Team gearbeitet, denn zusammen sind wir noch besser als wir es alleine sind.
Bisherige Entwicklungsarbeit
2002/2003: Beginn der Konzeptentwicklung für jahrgangsübergreifendes Lernen.
2003/2004: Systematische Weiterarbeit und Vernetzung mit anderen Schulen und Institutionen.
2004/2005: Start mit vier Klassen 1/2 im jahrgangsgemischten Unterricht.
2005/2006: Im Rahmen der Team-Arbeit werden die pädagogischen Inhalte und Vereinbarungen weiterentwickelt. Arbeitspläne werden verbindlich für die jeweiligen Jahrgangsstufen erstellt, Lernzielkontrollen einheitlich und parallel durchgeführt.
2006/2007: Beginn systematischer Evaluation auf verschiedenen Ebenen (Fragebögen für Lehrer, Schulleitung, Eltern und Kinder).
Intensivierung der Arbeit gemeinsam mit den anderen Schulen in Hennef am HMkM – neuer Medienentwicklungsplan in Hennef.
2007/2008: Weiterentwicklung unseres Schulprogramms in Bezug auf die individuelle Förderung innerhalb unserer jahrgangsübergreifenden Lerngruppen.
2008/2009: Erarbeiten eines schulinternen Curriculums in Anlehnung an die neuen Lehrpläne des Landes NRW. Besondere Berücksichtigung finden die verschiedenen möglichen Kombinationen der Jahrgangsmischung.
2009/2010: Erstellen eines aktuellen Leistungskonzepts; Grundlage sind die Kompetenzerwartungen, die in den neuen Lehrplänen des Landes NRW festgelegt sind. Daraus entwickelt werden eigene kompetenzorientierte Zeugnisformulierungen, die mit unseren individuellen Schülerbeobachtungsbögen abgestimmt sind.
2010/2011: Weiterentwickeln unseres Schulprogramms in Hinblick auf Inklusion. Intensive Zusammenarbeit mit Kolleg(inn)en der Förderschulen.
2011/2012: Überarbeitung der schulinternen Curricula; verbindliche Vereinbarung in den Fächern für die verschiedenen möglichen Kombinationen der Jahrgangsmischung; Ausarbeitung differenzierter Arbeitspläne für die Hauptfächer.
2012/2013: Verstärkte Vernetzung mit den anderen Hennefer Schulen im Bildungsnetzwerk Hennef; Entwickeln von Kompetenzbögen (Klasse 3/4) für alle Grundschulen in Hennef, Kompetenzbögen für die Schuleingangsphase in der Kastanienschule.
2013/2014: Evaluation und Überarbeitung unseres Forder- und Förderkonzepts im Rahmen der Schulentwicklungsarbeit.
2014/2015: Fortbildungen zur Qualität und der Leistungsmessung im Deutschunterricht. Ergänzung unseres Leistungskonzepts durch Formulierungen und Vereinbarungen in diesem Bereich.
Offizielle Erweiterung des Bildungsnetzwerks Hennef um die intensive Zusammenarbeit von Grundschulen mit den Kitas (Mai 2015).
2015/2016: Fortbildungen und Erarbeitung von Konzepten zum Thema „Soziales Lernen“ und „Lehrergesundheit“.
2016-2020: Überarbeitung des Konzeptes zum jahrgangsgemischten Arbeiten, Einführung der Offenen Lernzeit (OL), Entwicklung von Jahresarbeitsplänen für die OL, Überarbeitung des Leistungskonzepts sowie des Konzepts für das Gemeinsame Lernen und das eines systematischen Rechtschreibunterrichts in der Primarstufe.
2020-2021: Erarbeitung eines schuleigenen Konzepts zum Distanzlernen, Überarbeitung des Medienkonzepts und Entwicklung/Ausweitung von Medienkompetenz.
2021-2022: Erarbeitung schuleigener Arbeitspläne zu den neuen Lehrplänen, Weiterentwicklung von Teilarbeitsplänen zu den Jahresarbeitsplänen in der OL, Überarbeitung schuleinheitlicher Regeln mit Maßnahmenkatalog.
2022-2023: Erarbeitung schuleigener Arbeitspläne zu den neuen Lehrplänen, Überarbeitung des Medienkonzepts, Start der Umbauplanungen, Evaluation der Zeugnisse.
2023-2024: Erarbeitung eines Lesekonzepts, Planung einer Projektzeit mit dem Gesamtkollegium aus Vor- und Nachmittag zur Ablösung von Hausaufgaben ab dem Schuljahr 24/25, Überarbeitung der Berichtszeugnisse.
2024-2025: Verzahnung von Vor- und Nachmittag, Überarbeitung der Berichtszeugnisse, Umstellung auf ein offenes Konzept im Nachmittag, Erstellung eines Schutzkonzepts, Beschluss für das jahrgangsübergreifende Arbeiten von 1-4 ab dem Schuljahr 26/27.
2025-2026: Einführung vom Arbeiten in festen Klassentandems aus Lehrkraft und pädagogischer/m Mitarbeiter*in, Einführung von Lernentwicklungsgesprächen mit dem Kind, Erstellung eines Schutzkonzeptes, Erstellung eines neuen Schulprogramms, Vorbereitung eines digitalen Schulcampus, Vorbereitungen für die Umstellung auf das jahrgangsübergreifende Arbeiten von 1-4.
Zukünftige Schulentwicklungsarbeit
Wir werden im kommenden Schuljahr auf das jahrgangsübergreifende Lernen von 1-4 umstellen. Das ist ein großer Schritt, der aus unserer Sicht für die Vermittlung oben genannter Kompetenzen folgerichtig ist. Er wird uns auch im neuen Schuljahr noch beschäftigen. Wir arbeiten gerade an der Erstellung interner Curricula für diese Umstellung und an Hilfen zur Transparentmachung von Lernentwicklungen (z. B. Lernlandkarten o.ä.)
Wir möchten die Kinder befähigen, Verantwortung nicht nur für die Organisation ihrer Lernentwicklung zu übernehmen, sondern auch für die inhaltliche Entwicklung: Welcher Schritt ist der nächste für mich, was nehme ich mir vor? WIE erreiche ich mein Ziel, welche Lernstrategien nutze ich dafür am besten?
Ein weiterer Schwerpunkt bleibt die Individualisierung des Arbeitens der Schüler*innen. Hierzu haben wir bereits vor einigen Jahren in allen Klassen Offene Lernzeiten (OL) eingerichtet, in denen die Kinder verschiedene, mit ihrer Lehrkraft abgesprochene Aufgaben bearbeiten, die ihrer individuellen Lernstandentwicklung entsprechen und förderlich sind. Der Schwerpunkt liegt hier auf dem eigenständigen, selbstverantwortlichen und projektorientierten Arbeiten der Kinder, denen dafür viele Materialien mit Selbstkontrolle zur Verfügung stehen.
Die Möglichkeiten das Lernen auch digital/unter Einbezug von Medien zu gestalten hat sich stark erweitert. Die Teilhabe für alle Schüler*innen an diesen neuen Herausforderungen steht neben angepassten Bewertungskriterien und deren angemessener Abbildung in Zeugnissen zudem im Fokus. Hieran werden die Schüler*innen früh durch Formen der Selbstreflexion/Selbsteinschätzung beteiligt.
Weiterer Schwerpunkt bleibt ebenfalls die Verzahnung mit dem Nachmittag. Seit dem Schuljahr 25/26 sind die pädagogischen Mitarbeiter*innen des Nachmittags auch Tandempartner*innen der Lehrkräfte im Vormittag. Die Lehrkräfte und die pädagogischen Mitarbeiter*innen bieten nun auch gemeinsam ein umfassendes, differenziertes AG-Angebot offener und fester Gruppen zu verschiedenen Projektthemen an. So kann selbstgesteuertes Lernen noch stärker individualisiert und projektorientiert ausgerichtet werden.
Stand Frühjahr 2026